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Profil und Beschreibungen
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Mit Differenzkontrakten kann man sowohl auf steigende Kurse („long"-gehen”) als auch auf sinkende Kurse („short"-gehen) des Basiswertes spekulieren.
Geht man steigend ("long"), profitiert man von steigenden Kursen, realisiert aber einen Verlust, wenn die Kurse fallen. Geht man umgekehrt sinkend ("short"), so profitiert man von fallenden Kursen, verliert aber, wenn die Kurse steigen.
Keine Laufzeit
Im Gegensatz zu anderen Wertpapieren haben CFDs keine Laufzeit und können auf unbestimmte Zeit gehalten werden.
Auch Spekulanten stürzten sich ab den 90er-Jahren auf die neuen Finanzinstrumente, weil keine Laufzeit berücksichtigt werden muß wie bei Optionen oder Optionsscheinen, was die Finanzinstrumente sehr einfach und transparent erscheinen läßt.
Dies ist aber so nicht der Fall. Denn anstatt eines Zeitwertes, der im Optionshandel mit schwindender Laufzeit abnimmt, müssen bei CFDs andere Zeit-Kosten getragen werden, namentlich die Zinsen auf die finanzierte Summe, weil man ja nur einen Einschuß hinterlegt hat und der Rest Hebel ist und finanziert werden muß. Diese Zinsen berechnet die Bank oder der CFD-Broker. Auch bei Differenzkontrakten gibt es daher den Faktor, daß Zeit Geld kostet, siehe Rubrik "Zeit kostet Zins".
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